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Was bei den hohen Temperaturen zu beachten ist

Für Sportler wird es vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung gefährlich. Aber auch bei einem Training im Schatten oder in einem Studio sollten bestimmte Regeln beachtet werden.

Was sollte bei den „tropischen“ Außentemperaturen berücksichtigt werden?

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk (Dlf) äußerte sich Sportmediziner Prof. Dr. Hans-Georg Predel zum Thema 'Sporttreiben bei großer Hitze' unmissverständlich: "Im Extremfall kann das tatsächlich lebensgefährlich sein.“ Denn das gefährliche bei Sport in großer Hitze sei die Komponente der direkten Sonneneinstrahlung. Die Konvektion der Sonnenstrahlen über die Haut in den Körper mit zusätzlichen Belastungen der Haut. Deswegen solle man Sport generell besser im Schatten ausüben", so Professor Predel von der Deutschen Sporthochschule Köln.

Leistungssportler seien bei Hitze allerdings weniger gefährdet, so der Sportmediziner weiter, denn "Hitzeresistenz oder Akklimatisation ist ein ganz wesentliches Trainingsziel im Zusammenhang mit Wettkämpfen. Man lernt die Schweißmenge wesentlich zu erhöhen und damit die Verdunstungskälte deutlich zu optimieren." Gleichzeitig würde der Schweiß eines Leistungsstportlers elektrolytärmer, also der Verlust an Elektrolyten und Kochsalzen wäre geringer.

Breitensportler seien aus diesem Grund noch hitzeanfälliger, weil ihre Resistenz nicht so trainiert sei wie bei Leistungssportlern. Kollapse passierten daher öfter, verschwänden allerdings unter dem medialen Radar.

Insgesamt rät Professor Predel: "Ist es schwül, sollte man sich ab 28 - 29 °C schonen. Haben wir eine trockene Hitze, kann man sich sicherlich, wenn man der direkten Sonneneinstrahlung ausweicht, noch bei etwas höheren Temperaturen ganz moderat bewegen."

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