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DSSV-klärt auf: Outdoor-Fitnessgeräte sind oft unterversichert

Seit Corona liegen die Outdoor-Trainingsbereiche voll im Trend. Darüber hinaus spielen immer mehr Betreiber mit dem Gedanken, Outdoor-Trainingsflächen anzubieten. Aber wie steht es hier um den Versicherungsschutz für den Gerätepark in Verbindung mit der Inhaltsversicherung für den Outdoor-Bereich? Hier muss genau geprüft werden!

Denn in der Regel sind Sachen im freien und auf dem Versicherungsort zwar versichert, aber in fast allen Policen sind abweichende Obergrenzen, auch Sublimits genannt, vereinbart. Das bedeutet, für diesen Bereich sind die Summen bei Bespielung von Outdoor-Flächen meist viel zu niedrig. Die Limits liegen erfahrungsgemäß bei € 15 - € 25 Tsd., je nach Police. Im schlimmsten Fall findet man in seiner Police gar keine Leistung für diesen Bereich. Zwar bekommt man die Summen nach Verhandlungen mit den Versicherern meistens erhöht, aber Mehrleistungen kosten dann auch Mehrprämie und oft nicht zu wenig. Denn gerade das Outdoor-Risiko ist manchen Versicherern ein Dorn im Auge. Faktoren und Risiken wie Vandalismus, ggf. unzureichende Betreuung auf der Fläche und Sicherungen von beweglichen Sachen gegen Diebstahl, oder auch Zugangsmöglichkeiten von außen zu den Outdoor-Fitnessgeräten oder Parks, sind schwer kalkulierbar und wirken sich oft auf eine erhöhte Prämie aus.

Spezialfall: Outdoor-Bereich liegt nicht am Standort des Fitnessstudios

Noch spezieller wird es, wenn der Outdoor-Bereich nicht direkt am Versicherungsort liegt. Hier gilt immer die Empfehlung einer individuellen Prüfung durch einen spezialisierten Berater oder Versicherer.

Einige Gesellschaften haben diese Themen schon aufgegriffen und genau hierfür vernünftige Lösungen geschaffen.

Bestehende Policen sollten auf jeden Fall genau geprüft werden!

DSSV-Mitglied können Ihre Fragen an unseren Fachexperten im Bereich Versicherung Mario Böhnlein von pisa experts wenden. Im Mitglieder-Login unter Service - Beratungsservice finden Sie die Kontaktdaten.