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Studie: Egal wie viel - Kraftsport hilft bei Depression

Das Forscher-Team um Brett Gordon von der University of Limerick, das bereits 2017 einen positiven Effekt von Sport auf Angstzustände und Nervositäten nachweisen konnte, fand nun heraus, dass Kraftsport die Ausprägung einer Depression oder einer depressiven Verstimmung vermindert. 2000 weibliche und männliche Probanden verschiedener Altersgruppen und teilweise mit Depression diagnostiziert, nahmen an der Studie teil.

Die positiven Auswirkungen setzten unabhängig von Alter, Geschlecht oder der Stärke der Symptomatik zu Beginn der Untersuchung ein. Entscheidend war dabei nicht, wie viel Gewicht oder wie oft die Probanden ein Training im Fitnessstudio absolvierten. Wichtiger für einen Erfolg und eine Minderung der Ausprägung war, dass die Teilnehmer überhaupt zum Sport in eine Fitness-Anlage gingen und das Training bis zum Ende durchführten.

Brett Gordon erklärt den positiven Effekt mit bestimmten veränderten Aspekten im Gehirn hervorgerufen durch den Kraftsport, u.a. das Level diverser Neurochemikalien, die die Stimmung beeinflussen.

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